SELBST-Sabotage und ihre Spuren

Sarkasmus ist ein klares Zeichen für Selbst-Sabotage. Vermeindlich lustig gemeinte Bemerkungen bis hin zu herausfordernden Unterstellungen sprechen allesamt von tiefen Wunden im Selbstbewusstsein, die durch Anmaßung und Schuldsuche im Außen überdeckt werden soll.

 

Sogar langjährig erfahrene Therapeuten sind vor diese Falle keinesfalls bewahrt. Bei fehlender Demut, offenen Themen und durch Trauma verursachten Schmerzen kann es immer wieder zu verzerrter oder gar entstellter Realitätswahrnehmung kommen. Der / Die Betroffene agiert dann wie kurz vor dem Ertrinken im offenen Meer. Statt sich dem Schicksal zu ergeben und ähnlich wie im Märchen der "Frau Holle" ins Wasser einzutauchen, um neue Dimensionen zu erkunden, ähnelt das Szenarium einem Überlebenskampf.  Durch die Mobilisierung von Wut und Hass aus allen verfügbaren Poren / unaufgearbeiteten Themen, wird ausreichend Energie für einen "glimpflichen" Verlauf verfügbar. 

 

Tatsächliche Wundheilung oder gar Bewusstseinserweiterung findet im "Überleben" selten statt. Vielmehr handelt es sich meist um eine Identifikation mit dem physischen Körper, der eigenen Rationalität und der emotionalen Schmerzkörper. Auch instinktiv-archetypische Muster können bei fehlender Klarheit und ausreichend belastenden Erfahrungen zu Abwehrmechanismen wie Negation, Projektion, Rationalisierung oder Regression führen. Aus diesem Wirrwarr von unbewusster Logik in die Freiheit zu gelangen, ist Teil unseres Lebenssinnes. Das von Natur aus chaotische Dasein findet in Unabhängigkeit von äußeren Umständen und inneren Trieben in eine von kosmischen Gesetzen geführte Ordnung und echtes LEBEN.

 

Mit NatURfairTrauen und haltgebenden Impulsen ist ein mutiges Hinschauen und die voll-ständige Übernahme der Fair-Antwortung für das eigene Leben in Selbst-Bestimmung möglich. Auf diesem Weg können alle Wunden heilen und die tatsächliche Befreiung auf Seelenebene gelingen.

 

Aus meiner Erfahrung rate ich dringend zu Abstinenz und Unterlassung von Sarkasmus und Anspielungen. Diese "fiesen" Störer in der Kommunikation sind kontraproduktiv. Vielmehr sind Witze und echte Lebensfreude zu empfehlen, um aus dem Überlebensmodus auszusteigen und endlich das menschliche Dasein mit all seinen Vertienten zu erfahren. Erwartungsfreies und bedingungsloses SEIN im HIER & JETZT - das ist meine Definition von LIEBE. Und wer sich in der Liebe geborgen fühlt, der kann ALLES LOS LASSEN und bleibt auch bei den schmerzvollsten Momenten ganz bei sich SELBST.

FAIR-GEBEN

AUSZUG AUS DEM ALTEN

Wenn auf der Nordhalbkugel unseres Heimatplaneten Erde die Tages- und Nachtgleiche ansteht, dann erwachen die Bären aus ihrem Winterschlaf. Erste Wildkräuter - unter anderem der BÄRLAUCH mit seiner reinigenden und erweckenden Wirkung - zeigen sich als Boten der Naturkräfte und landen im besten Fall täglich frisch auf unserem Menu. Wir genießen die steigende Kraft der Sonne und lächeln wieder öfter gen Himmel.

 

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Keltische Bräuche zu OSTARA (besagtes Äquinoktium und eines der acht Feste im Wicca-Jahreskreis) erzählen vom Start in den Frühling und dem Ende der dunklen Jahreszeit. Wer sich im Winter ausreichend Zeit für die bewusste Arbeit mit seinem Innenleben - der tiefen Ursprünge allen Seins - genommen hat, der steht nun rundum erneuert am "Höhlenausgang" und fit für neue Abenteuer in der Welt. Der Adler verlässt nach der Runderneuerung das Versteck und steigt auf in neue Höhen. Gen Osten, wo die Sonne jeden Tag mit neuer Kraft wiedergeboren wird, finden sich Licht, Fruchtbarkeit für das neue Jahr und die bevorstehenden Projekte.

 

Ostara ist der Name der germanischen Göttin des Frühling. Sie ist Botin der Fruchtbarkeit und sendet ihre wärmenden Sonnenstrahlen auf die Erde. Ostara symbolisiert Wachstum, Erwachen, Licht und Wiedergeburt. Die Göttin versinnbildlicht die Auferstehung der Natur und das Erwachen der neuen Kräfte. Ostara ist der Tag des Äquinoktiums (Tages- und Nacht-Gleiche) oder des ersten Frühlingsvollmondes. Das Symbol von Ostara ist das Ei, ihr Krafttier der Hase. Dabei geht die Sage um, das Jäger der Ostara - Göttin der Morgenröte - derart auf der Spur waren, dass sie vom Oberzauberer zum Schutz in einen Hasen verwandelt wurde. Seither fliegt Ostara zu Ostern über die Lande und verteilt überall bunte Eier.

 

Das erstarkende Licht wirkt sich positiv als die Seele und unsere Körper aus, erfüllt uns mit Energie, guter Laune und Optimismus. Das neu entfachte innere Feuer wird auch durch sogenannte Osterfeuer in der Nacht vom Karsamstag auf den Ostersonntag symbolisiert. Alte Glaubenssätze, aussortierte Papiere, beim Aufarbeiten von emotionalen Wunden vollgeweinte Taschentücher oder sonstige Symbole für schwierige vergangene Zeiten gehen in den Flammen auf und erlösen die Energie, um sie für die kommenden Wochen und Monate voller Taten und Erfolge zur Fair-Fügung zu stellen. So ist Ostern eine Hilfe bei der Umsetzung neuer Projekte und schenkt uns lichtvolle Gedanken, Gefühle, Gewissheiten. Auch der Gang durch die Natur, die überall erblühenden ersten Wildpflanzen und der frische Wind im Wald zeugen von der erwachten Fülle und dem achtsamen Umgang mit dem jedem zustehenden Reichtum des SEIN.

 

Ostara ist auch die Göttin des Ackerbaus. Daher begehen Landwirte zu ihrem Ehrentag die Ackerweihe. Dazu werden an den vier Ecken der Felder Pfefferminze, Weidenbaum-Äste, Kräuter und Schlüsselblumen verstreut. Kerzen werden in die Erde gesteckt. Es wird für gutes Wetter und eine reichhaltige Ernte gebetet. Die Ostereier symbolisieren die Fruchtbarkeit, der Hase die Fortpflanzung. Alles in allem geht es um die tiefe Anbindung an die Lebenszyklen von Mutter Natur und Vater Kosmos - in Demut und Erleichterung über die neuerwachten Energien und die expansive Stimmung in uns!

 

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Im jüdischen Brauchtum wird zu Frühlingsbeginn das traditionelle Wochenfest Pessach gefeiert. Es erinnert symbolisch an den Exodus - also den Auszug aus Ägypten und somit die Befreiung aus der Sklaverei. Vom höheren SELBST bestimmt seine Bestimmung finden und ihr folgen, statt fremdbestimmt unter unmenschlichen Bedingungen sein Dasein fristen - so würde ich die Energie im Pessach beschreiben. Wenn im hebräischen Kalender der Frühlingsmonat NISSAN am 15. Tag angekommen ist, beginnt das Wochenfest. Da im hebräischen Kalender der Monatsbeginn auf den Neumond festgelegt ist, liegt der 15. Nissan am Frühlingsvollmond. Ein Vollmond am 31.03.2018 um die europäische Mittagszeit bedeutet im hebräischen Kalender, dass Pessach 5778 am Vorabend - also am diesjährigen Karfreitag - mit Sonnenuntergang beginnt. Dann wird 8 Tage der AUSZUG AUS ÄGYPTEN durch Rituale und Feiern in Gedanken und Energie nachempfunden. Aufgrund der Eile damals war es zum Beispiel unmöglich, Brot säuern zu lassen, weshalb es zu Pessach 8 Tage lang nur ungesäuertes Brot zu essen gibt. 

 

2018 fällt der Beginn von Pessach auf Shabat - dem heiligen Wochen-end-tag in der jüdischen Tradition. Energetisch ergibt dies einen Resonanzeffekt und damit noch größere Potentiale für die persönlichen Wandelprozesse. Unsere eigenen Befreiungserfahrungen können in diesem Zusammenhang und beim Eintauchen in das morphogenetische Felder der Traditionen unterstützt und potenziert werden. Im Anschluss an den ersten Festtag des Pessach beginnen sieben Wochen des OMER zählens. In meiner Erfahrung sind diese 49 Tage, in denen entsprechend der Kabbalah 7 der insgesamt 11 Sphären des Lebensbaumes genauer betrachtet werden, wie eine spirituelle Masterarbeit. Wesentliche Werte der menschlichen Existenz werden in ihrer Alltagstauglichkeit geprüft und durch tägliches Studium und Meditation tiefgreifend fair-ankert. 

 

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Für die Christen berechnen sich die Kalenderdaten rund um die Legende von Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus basierend auf dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang. Dabei wird nicht die korrekt astrologische Tages- und Nachtgleiche sondern immer der 21. März als Bezugspunkt genutzt. Der Sonntag, der auf den ersten Frühjahrsvollmond folgt, wird als Ostersonntag bestimmt.  2018 ist am 31.03.2018 Vollmond (sogar ein Blaumond) und somit gilt der 01. April als Ostersonntag. Der Sonntag davor wird als Palmsonntag begangen und erinnert an den Einzug in die heilige Stadt Jerusalem, wobei die Energie dieser Stadt heutzutage auch in anderen Regionen weltweit zu finden ist. In der Karwoche folgen dann der Gründonnerstag mit letztem Abendmahl und der Fußwaschung der Jünger. Die darauffolgende Nacht im Garten Gethsemane und die tantrische Begegnung mit der ISIS-Eingeweihten Maria sowie den verschlafenden Jüngern wird heutzutage weniger ins Licht gerückt, obwohl in diesem Zusammenhang viel Symbolkraft darauf hinweist, dass der Kreuzweg keinesfalls "Leiden und Sterben" im Opfer-Sinn sondern vielmehr die Vervollkommnung des Christusbewusstsein darstellt. So steht für mich der Karfreitag ganz im Zeichen der Kreuzigung als Erlösung. Die anschließende Zeit der Trauer dient als Abschiedsprozess vom "Alten". Hier liegt für Jeden die große Chance, jedes Jahr tatsächlich die eigenen bewusstseinserweiternde Prozesse zu gestalten und in Synchronizität zu intensivieren. Aufräumen, Ausmisten genauso wie Abschied von vergangenen Lebensabschnitten, Freundschaften und Heilungsprozessen sind an diesem Wochenende spürbar. Die grundlegende Tatsache, dass nach dem Abschluss einer Etappe Platz, Kraft und Energie für neue Abenteuer und Herausforderungen ist, lässt mich an Ostern immer wieder lächeln und bewusst kein Jammern oder gar Kummer aufkommen!

 

Der Sage nach wurde der Leichnam am Freitag Abend vom Kreuz genommen und in eine Höhle gelegt. Drei Tage später war besagte Höhle aber leer, weshalb unterstellt wird, das Jesus am Ostersonntag auferstanden ist. Am Ostermontag sei er zwei Jüngern erschienen, die dann ebenso wie die Frauen, die in der Höhle der unverhofften Wende des Schicksals gewahr wurden, in der Gegend über das Geschehene Kunde taten. Die Auferstehung entspricht in meiner Wahrnehmung einem Dimensionen- oder Quantensprung im Bewusstsein. Nach Vollendung der irdischen Herausforderungen war besagter Jesus komplett eingetaucht in die Christusenergie und schwebt mit seiner Essenz im endlosen Bewusstsein - ohne Zeit und ohne Raum! Heute und hier kann jeder für sich schauen, ob er von solchen Erlebnissen Kenntnis hat und davon berichten kann, denn wie bei einer Nahtoderfahrung oder beim Übergang zwischen den Welten (z.B. bei unserer Geburt oder unserem Tod) gilt es, die Erfahrung, die Stille und den unendlichen Frieden aus der Grenzenlosigkeit immer mehr in das irdische Dasein zu integrieren. Irgendwann werden wir als Menschen (homo sapiens sapiens) unser SEIN in beiden Wahrnehmungsebenen als Ergänzung und sinn-erfüllte Bereicherung empfinden.

 

Zur Abrundung ist noch zu erwähnen, dass die Festlegung der Kalendertage rund um diese Ostergeschichte noch weitere Feiertage im Gregorianischen Kalender in vom christlichen Glauben durchströmten Ländern beinhaltet: 

 

Aschermittwoch (40 Tage vor Karsamstag)

Palmsonntag (7 Tage vor Ostersonntag)

Gründonnerstag, Karfreitag, Karsamstag, Ostersonntag, Ostermontag

Christi-Himmelfahrt - Vatertag (39. Tag nach Ostersonntag)

Pfingsten - Ankunft des Heiligen Geistes (49. + 50. Tag nach Ostersonntag)

Fronleichnam (60. Tag nach Ostersonntag)

 

Im aktuellen 2018 erleben wir am Karsamstag zudem einen BLAUMOND, d.h. einen zweiten Vollmond im Monat März. Dieser Vollmond im Sternzeichen Waage bringt uns die Nachricht: "Die Reise ist unser Schicksal." Dabei geht es um die Balance zwischen dem Wunsch nach Beziehungen und der Authentizität unserer Unabhängigkeit. Zeit für Innenschau (mit Merkur rückläufig) und Offenheit für Gemeinschaft, Qualität in unserem SEIN sowie die wachsende Klarheit unserer tatsächlichen Wünsche und Bedürfnisse - mitten in der Erlösungsenergie ein kraftvoller Höhepunkt im Mondzyklus! Ein guter Wegweiser für die Frage nach Wert einer Beziehung ist unsere eigene Authentizität: "kann ich SEIN, wer ich bin, wenn ich mit diesen (m) Menschen Zeit fair-bringe?" Letztlich sind wir nur uns SELBST gegenüber fair-pflichtet. Es ist unsere Ei-gen-fair-antwort-ung, wie wir die uns geschenkten Momente in diesem Leben / dieser Dimension für sinn-erfüllte Momente nutzen. Tief durchatmen, STILLE und dann nach Ostern neu durchstarten!

 

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Auf der Südhalbkugel läutet Ostara das Ende des Sommers ein und bezeugt im ganzheitlichen Blick, dass es zu jedem Punkt und jeder Meinung auch jeweils genau das Gegenteil gibt und geben darf. Zu jedem Lichtpunkt gehört ein Schatten und ohne Dunkelheit könnte Licht wohl kaum erkannt werden. Die angeblichen Gegensätze sind Komplementäre und immer und überall Erklärungsmodelle unseres präfrontales Cortex. Die menschliche Ratio möchte sooo gern verstehen und stößt doch an ihre Grenzen. Wenn wir mit der Energie der aktuellen Übergänge in uns verankern können, dass es keine unüberbrückbaren Gegensätze gibt sondern das selbige höchstens eine dramatische Inszenierung unserer falsch verstandenen Ängste sind, dann können wir zueinander finden und im ganzheitlichen Frieden die Herausforderungen unserer Zeit als Geschenke annehmen und mit ihnen wachsen ;)

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BILDUNGSWELT - FINANZIELLE FÜLLE FÜR BILDUNGSOPTIONEN

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WOZU SCHICKT IHR EURE KINDER IN DIE SCHULE - DAS IST HOCHVERRAT

            WOZU SCHICKT IHR EURE KINDER IN DIE SCHULE – DAS IST HOCHVERRAT

 

 

Wenn die jungen Menschen zum Ausdruck bringen „ich will in keine Schule“, dann tun sie dies auf verschiedenste Weisen. In Deutschland werden die meisten krank – sehr oft ein bisschen oder langwierige Beschwerden. Das Fernbleiben der Schule tut den Jungen und Mädchen gut. In der heimatlichen friedvollen Umgebung werden sie gesund, kommen zu Kräften und könnten dann wieder das Leben genießen. …

 

… wenn da nicht die Schule wäre.

 

Vor 300 Jahren wurde in Preußen die Schulpflicht eingeführt. Wozu? Um allen Bevölkerungsschichten den Zugang zum damals stark reglementierten Wissen und auf Fähigkeiten wie Lesen und Rechnen bedingtes Studium der existierenden Literatur zu ermöglichen. Eine noble Tat!

 

Sicher waren auch damals kontrollierende Elemente und die notwendige Automatisierung gewisser Abläufe zu erkennen. Die Logistik und die Finanzierung der schulischen Bildung war eine Herausforderung für die Regierungsbehörden. Die Kinder zahlten mit ihrer Freiheit den Preis für diese Errungenschaft. Denn wie immer im Leben, hat eine Medaille zwei Seiten. Letztlich war es die gesellschaftliche Entwicklung und die Geschichte der Menschheit, die diesen Schritt ermöglichten. Die Nebenwirkungen wurden im Sinne des Fortschritts von den meisten akzeptiert.

 

In allen möglichen Bereichen des öffentlichen Lebens und des Wandels ist der Lauf der Dinge erkennbar. Entwicklungen in Wissenschaft und Technik, Gesundheit und globalem Bewusstsein sind für jeden erkennbar – Handies, Autos, Waschmaschinen sind nur einige Beispiele für Fortschritt. Ungesunder Lebensstil und industrialisierte Essgewohnheiten gehören zur Kehrseite. Im Bereich der schulischen Bildung scheint es einer Schildkröte gleich kaum Bewegung zu geben:

 

-       altersgleiche Klassenverbände

-       standardisierte Lehrpläne

-       Lehrer als Autoritätsperson

-       Schulabschlüsse als Ziele

-       Gehorsam als Kompetenz

-       Bulemie-Lernen bis zum Ende

-       Hausaufgaben als Zeitvertreib

 

Verhaltenspsychologie, Dogmatisierung von bestehenden Regeln und Wissensinterpretationen, das Eingliedern in die existierende Gesellschaft sowie der Fokus auf die weit entfernte Zukunft berauben die jungen Menschen ihrer Kindheit. Im heutigen Zeitalter ist es auf verschiedensten Wegen möglich, sich mit den Themen des Lebens und des eigenen Interesses zu beschäftigen. Dafür benötigt von Natur aus kaum Jemand einen starren Stundenplan oder das Bestreben, es der Autoritätsperson Recht zu machen. Eigeninitiative, Umgang mit modernen Medien, didaktische Hinterfragung des Wissens, philosophische Betrachtung von Lerninhalten, systemische Erarbeitung neuer Schlussfolgerungen und die absolute Klarheit darüber, dass Jeder Erdenbürger hochbegabt ist und sich nach seinen Talenten in die menschliche Gemeinschaft einbringen darf.

 

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass es wundervoll ist, junge Menschen in ihrer von innen heraus bestimmten Entfaltung zu beobachten und zu begleiten. Die vielen unangenehmen Momente der Selbstreflektion, der Konflikt mit gesellschaftlich geprägten Glaubenssätzen und das tägliche Neuland sind eine Riesenherausforderung – ich meine vor allem für uns Eltern. Dennoch ist es für mich heute der einzig sinnerfüllte und gerechte Weg!

 

Bitte wacht JETZT & HIER auf und schaut mit mir auf die Realität. Die jungen Menschen werden durch die veralteten Gesetze in ihren Persönlichkeitsrechten beeinträchtigt. Viele Familien spielen mit und lassen sich einreden, mit den Kindern gäbe es Probleme. NEIN. Die (rebellierenden) Jugendlichen sind gesund und sie sind stark. Sie trauen sich, gegen die Ignoranz und den Verrat an ihren inherenten Potentialen auf die Barrikaden zu gehen. Sie sollten mit unserem Verständnis und Unterstützung rechnen dürfen.

 

Abschlüsse können wannimmer woimmer auch ohne Schulbesuch gemacht werden. Zahlreiche Beispiele und auch berühmte Lebensläufe weltweit plädieren für individuelle Bildungsbiografien. Die Optionen des freien Lernens oder des Hausunterrichts sind von Natur aus Teil jeder menschenwürdigen Form des Zusammenlebens. Schluss mit falschen Vorstellungen vom Lernen! Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, wie stressfreie und freiwillige Umfelder sowie uneingeschränkte Entfaltungsmöglichkeiten den natürlichen Abläufen im menschlichen Nervensystem und unserer Eingebundenheit in die Natur und den Kosmos begünstigen.

 

Wir brauchen keine Reform des Schulsystems.

Es ist Zeit für eine R-Evolution im Bildungs-fair-Ständnis.

 

 

JACQUELINE HÜBNER GOJOWY

HOLIVERSAL® BILDUNGSWELT

22-2-2018

NatURfairTrauen

Zwischen den Generationen liegen viele Schlüssel zu Blockaden im Unbewussten, die bei genauerem Hinschauen und Auflösen von Tabus viel Energie freilegt. Dadurch können Lebensprojekte neu definiert und Kraft für sinn-erfüllte, erfolg-reiche und nach-haltige Träume gefunden werden.

 

Die Eltern spiegeln viele innere Facetten. Sie sind primäre Bezugspersonen und daher immens wichtig bei der eigenen Individuation. Die jeweilige Verteilung und das Erleben der eher männlichen bzw. weiblichen (Yang und Yin) Anteile im Familienkonstrukt prägt bereits vorgeburtliche Erfahrungen. Das Babyalter und die Kindheit bilden sozusagen die Grundbausteine des eigenen Selbst-Fair-Ständnisse. Wenn hier Lücken oder Wunden im Mauerwerk sind, dann werden die zwar erstmal mit Notlösungen überlebt, jedoch sind immer wieder im Leben Situationen zu erwarten, die auf diese Baustellen hinweisen wollen.

 

Wer sich  SELBST und dem eigenen Lebensweg die oberste Priorität zuspricht, wird sich früher oder später mit Kindheitswunden und auch generationsübergreifenden Glaubenssätzen, gesellschaftlichen Tabus bzw. kollektiven Traumata beschäftigen. Im gesundheitsfördernden Prozess ist Klarheit darüber hilfreich, welche Themen zu wem, in welche Zeitepoche und in welche kulturellen Umstände gehören. Unerkannte Identifikation mit bestimmten Personen oder Ereignissen binden viel Lebensenergie.

 

Auch wenn es erst auf den zweiten Blick für die meisten Menschen wahrnehmbar ist: fast jeder Konflikt, jede Lebenskrise, jede unerwartete Herausforderung, jede Blockade oder sonstige Situationen, die uns an die Belastungsgrenze (weit außerhalb der Komfortzone) bringt, hängt mit unterbewussten Vorgängen zusammen. Der innere Kampf zwischen Druck und Widerstand bringt das Nervensystem derart unter Stress, dass es bis zum burn-out führen kann.

 

Lösung: RELAX & DETOX & REDOX

 

Entspannen - durchatmen, Aufmerksamkeit weg vom Problem

Entgiften - alte Wunden, Beziehungen und Glaubenssätze loslassen

Energetisieren - neue Impulse, Ideen und Träume in die Tat bringen

 

Das neue FairTrauen in sich SELBST und in die Kräfte der NatUR helfen in jeder Situation, Lösungswege und neue Optionen für's Leben zu finden!

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FINANZIELLE ACHTSAMKEIT

Wir zeichnen eine liegende ACHT und stellen uns vor, wie die geschwungene Linie zum Einen mehr als nur zweidimensional ist. In diesem Bild symbolisiert die 8 das elektromagnetische Feld zum Thema. Diese Vereinfachung ist vorübergehend hilfreich - sollte aber keinesfalls als absolute Wahrheit angesehen werden!

 

Heute schauen wir uns die Dynamik von Paradoxien und scheinbaren Gegensätzen am Beispiel der finanziellen Ressourcen an. Auf der einen Seite stellen wir uns die enorm angehäuften Bankkonten der (finanziell) reichsten Menschen unserer Zeit vor. Sie leben in einem kontinuierlichen Prozess, der ohne Unterbrechung Geld einnimmt. Meist haben diese Menschen zum Einen kaum eine Chance, all die Gelder wieder auszugeben und verspielen Millionen in Glücksspielen oder nehmen am Häuserkauf-Wettbewerb teil. Es geht darum, dass die eigene Identität durch das "Haben" von wirtschaftlichen Gütern definiert ist. An vielen Beispielen ist erkennbar, dass die Menge des Geldes keineswegs proportional zum tatsächlichen Selbstwert der "Eigentümer" steht. Vielmehr werden externe Reichtümer angehäuft, um eine innere Leere zu füllen.

 

Auf die andere Seite der ACHT gesellen sich die Vertreter der meisten religiösen Konzepte. Da wird Armut und der Mangel an finanziellen Mitteln als Tugend oder gar Voraussetzung für spirituelles Wachstum beschworen. Natürlich ist es für tiefgründige Heilungsprozesse und erleuchtende Momente notwendig, sich von den Ablenkungen des Umfeldes loszusagen. Status und Machtgebärden werden abgelegt, um in Demut und Einfachheit tatsächlich zu sich SELBST, zur Stille und zur eigenen Intuition zurückzufinden. Was wir als Neugeborene natürlich gegeben gespürt, aber im Außen völlig ignoriert erlebt haben, möchte unsere oberste Priorität sein. Sobald dies sichergestellt ist, kann auch wieder der Genuss irdischer Freuden und das Teilen von Ideen und Reichtümern auf die Tagesordnung kommen.

 

Energetisch ist die Fülle sowohl als Leben in bedingungsloser Liebe als auch das Existieren in Luxus. Wenn beide zusammenkommen, reden wir von Erfüllung und Gnade. Die in diesem Fall gelebte ganzheitliche Reinheit gepaart mit finanzieller Unabhängigkeit bringt enorme Chancen auf sinn-erfüllte nach-haltige Projekte und ein erfolg-reiches, erwartungsfreies Leben.


WIE ALSO KOMMEN BEIDE EXTREMEN ASPEKTE DER ACHT ZUEINANDER?


Zunächst hilft das Modell der 8 und somit der achtsamen Wahrnehmung, zu erkennen, dass es sich um verschiedene Möglichkeiten der Fülle handelt. Reichtum kann sich durch wirtschaftlichen Wohlstand, zahlreiche liebevolle Freundschaften, sinn-erfüllte Lebensprojekte oder auch den Zugang zu grenzenlosen Weisheit und innerem Frieden äußern. Als Gegenteil zu Armut, Krankheit, Stress oder Verlassensein lebt Reichtum vom blockadefreien Fluss der Elemente. In der Psyche sind die Verstrickungen zu lösen, um im Meer der grenzenlosen Möglichkeiten anzukommen.


Wer im großen Teich daheim ist, der hat Zugang zu allen Ausdrucksformen des Wohlstands. Ein erfülltes spirituelles Leben kann problemlos mit immensen finanziellen Mitteln einhergehen. Es gibt keine umgekehrte Kausalbeziehung. Ebenso ist die Wahl “Glück im Spiel oder Glück in der Liebe“ eine falsch verstandene Wahl. Aus der Funktionslehre der Mathematik kann ich bestätigen, dass “oder“ inklusiv ist. Demzufolge ist derjenige glücklich, der sich entweder vom Spiel oder von der Liebe beschenkt fühlt. Und wer sich SELBST von trennenden Glaubenssätzen befreien kann, der erkennt, dass es um das Glück geht. Wer im Spiel glücklich ist, der ist auch in der Liebe. Und wer in der Liebe glücklich ist, der ist auch spielerisch im Leben unterwegs.


Zurück zur Fülle. Wer also finanzielle Fülle erlebt, kann mit geeigneten Werkzeugen auch die Daseinstiefe in sich entdecken, verwirklichen und sinnerfüllt in neue Landschaften schauen. Spirituelle Klarheit ist keinesfalls käuflich. Genausowenig ist sie an Armut gekoppelt. In Freiheit begegnen sich der innere und äußere Reichtum und nähren einander. Yin und Yang als Komplementäre und im kontinuierlichen Spiel des Manifestierens.


Ich sage JA und lasse alle Reichtümer durch mich fließen. DANKESCHÖN 🙏

LEICHTIGKEIT für die jungen Menschen in DEUTSCHLAND

Wir bringen junge Menschen in die Welt und manchmal schaffen sie es, sich allen gesellschaftlichen Ansprüchen zu entziehen und sich selbst treu zu bleiben. Wenn sie dann merken, dass das Schulsystem unzeitgemäß, autoritär und unsozial ist, bevorziehen sie alternative Bildungsoptionen - intrinsische Entfaltung, synchrone Entwicklung, altersübergreifendes Lernen, praktisches Anwenden, kontinuierliche Bewegung, Fokus auf Interessensgebiete, etc. All dies läuft international unter den Begriffen "schulfreies Lernen", "Hausunterricht" oder "schulfremde Bildung". Millionen von jungen Menschen und auch viele berühmte Persönlichkeiten haben ihren eigenen Weg der Wissensaufarbeitung und Erfahrungsschatz gefunden und tun dies auch heute in vielen Ländern der Erde. Das Problem: wer in Deutschland geboren wurde bzw. hierzulande seinen offiziellen oder gewöhnlichen Wohnort hat, dem wird bei Schulverweigerung unterstellt, psychisch ungesund zu sein. 

 

Aufgrund der im kollektiven Unterbewusstsein tief verankerten Angst vor der Autorität spielen absurde Dynamiken in diesem Feld und machen das Leben der Familien von frei sich bildenden jungen Menschen teilweise zur Hölle. Eltern wird oft unterstellt, sie würden das Wohl des Kindes gefährden, weil es ihnen an Autorität fehle. Dabei wirkt noch das alte Bild, nach dem Eltern dem Nachwuchs sagen müssten, was zu tun und zu lassen sei. Die Würde der jungen Menschen, ihre Rechten und ihre feinsensiblen Fähigkeiten rutschen völlig aus dem Blickfeld. Oft geht es um eine wahrhaft skurile Diskussion bezüglich der Einhaltung der aus dem Jahr 1938 stammenden Anwesenheitspflicht im deutschen Schulsystem.

 

In meinem Verständnis gibt es in der modernen Welt gesetzliche Rahmen, die das Zusammenleben der Menschen vereinfachen und transparenter gestalten wollen. Die meisten heute existierenden Organisationsstrukturen sind längst aus diesem Ziel ausgebrochen und in einer unmenschlichen Eigendynamik, die unter anderem dazu geführt hat, dass sie faktisch bereits sich selbst aufgehoben haben. Aus diesem Blickwinkel und auch aus der ethischen Perspektive steht für mich indiskutabel fest, dass 

 

1. kein Gesetz der Welt Jemanden zu einer Handlung zwingen kann, die seiner ganzheitlichen Gesundheit widerspricht;

2. die Würde des Einzelnen über allen gerichtlichen und verwaltungsrechtlichen Anordnungen steht;

3. ein Widerspruch zwischen Grundrechten und spezifischen Pflichten zugunsten der Menschen zu entscheiden ist;

4. jeder junge Mensch für sich und sein Leben die Fair-Antwortung (mit Hilfe seiner Bezugspersonen) übernimmt

5. Bildung auf vielerlei Wegen in einer freien Welt verfügbar und zu organisieren ist;

6. Eltern, die trotz des massiven Drucks der Behörden die Wünsche und Bedürfnisse ihrer Töchter und Söhne hören, einen respektablen Beitrag zur Heilung alter Selbstwertwunden leisten;

7. kein Akt der Gewalt (zwanghafte Zuführung zu schulischem Unterricht) geduldet werden muss / darf.

 

Im Rahmen der aktuellen Studien zu generationsübergreifender Problematik von Traumatisierungen und Angststörungen wird deutlich, wie wichtig die konsequente Arbeit an resilienzförderndem Verhalten und Umfeldern ist. Dabei sind neben gesunder Ernährung, ausreichend Bewegung, Kontakt mit natürlichen Ressourcen und ausreichend Erholung nach dem eigenen Rhythmus vor allem das Recht auf das eigene "NEIN" die grundsätzlichen Empfehlungen der Experten. 

 

Es ist unmöglich, alle Kinder in ein System zu pressen, dass die international anerkannten Alternativen ignoriert und sogar als krankhaft bzw. schädlich verurteilt. Die Zeit ist reif, dass nun auch wieder deutsche Kinder ALLE Optionen für ihre Bildungsbiografie nutzen können. Dazu wollen wir den Kampf zwischen Eltern und Staat - auch zwischen Eltern und Lehrern - beenden. Niemandem gehören die Kinder! Jeder gibt sein Bestes, um die jungen Menschen in ihrem Weg zu orientieren und zu unterstützen. Die Entscheidungen treffen sich von der Gesellschaft auch als "anders" akzeptierte Wesen in Eigenverantwortung - das Zaubermittel, um aus der momentanen Misere von fortschreitender Lebensmüdigkeit (Krankheiten, Übergewicht, Selbstmord, Drogensüchte, Internetabhängigkeiten) einen Ausweg zu finden.

 

Mein Aufruf: lasst uns über die Katze, die sich selbst in den Schwanz beißt, gemeinsam lachen und die jungen Menschen vom deutschen Erbe befreien. ES LEBE DIE LEICHTIGKEIT, die als Ergebnis von mutigem Durchschreiten von schmerzhaften Heilungsprozessen für uns alle erlebbar ist. WIR KÖNNEN ES SCHAFFEN - das Paradies auf unserem Planeten ;)

 

@gurami 

WARUM GLAUBT MIR (fast) KEINER

Die Spirale der Abhängigkeiten hat in der menschlichen Evolution mittlerweile derartige Ausmaße angenommen, dass bereits im Kleinkind-Alter Industriezucker, Pharma-Medikamente, Geschmacksverstärker, Beurteilungen von Bezugspersonen und das sich SELBST-Entfremden scheinbar als “normal“ eingeschätzt werden. 


Wenn junge Menschen keine Chance auf die Unterstützung von rationellen Fähigkeiten haben - so wie unsere tierischen Kollegen auf dem Planeten - dann können sie bei Suchtmitteln wohl kaum NEIN sagen. Erst mit Ausbildung des präfrontalen Cortex besteht die Chance, den Teufelskreis von Zuckerkonsum, Energierausch, der Frust danach, Verlangen, etc. zu durchschauen. 


Die entsprechende Gehirnregion (ein Teil des Frontallappens der Großhirnrinde) unterstützt die Impulssteuerung und reift länger und langsamer als allgemein angenommen. Erst Ende 20 haben Menschen alle notwendigen Verlinkungen zwischen emotionaler Ebene und logischer Denkweise erfahren, um tatsächlich ausgeglichen und planend sich im Leben zurechtzufinden.


Dann ist eine situationsangemessene Handlungssteuerung und die Regulation emotionaler Prozesse auf der Basis von innerer Klarheit und intuitiver Abschätzung (als Gegensatz zu auswendig gelerntem oder mit Belohnungssystemen antrainiertem Verhalten) möglich. Dann erst ist ein selbstbewusstes NEIN zu Drogen (auch zu Süssigkeiten, Geschmacksverstärker, Alkohol, Zigaretten, etc.) theoretisch möglich - wenn nicht durch bereits vorliegende Abhängigkeiten oder sonstige traumatische Erfahrungen der eigene Wille gebrochen ist bzw. eine Identifikation des echten SEINS mit der gesellschaftlich “funktionierenden“ Person vorliegt.


Unreife Bewusstseinsstadien oder sonstige durch Hemmnisse der natürlichen Entfaltung von jungen Menschen und ihren Nervensystemen hervorgerufene Verkümmerungen des präfrontalen Cortex können unter anderem zu folgenden Symptomen führen:


- emotionale Verflachung

- Triebenthemmung

- situationsunangemessene Euphorie

- Missachtung sozialer Normen 

- Hyperfokus

- Entscheidungsunfähigkeit

- Inflexibilität im Verhalten

- Perseveration

- soziale Klebrigkeit (absoluter Wunsch nach Zugehörigkeit)


Strategisches Denken, bewusstes Teilen von Erfahrungen und / oder Gütern, Erkenntnisse aus Erfahrungen und innerer Fair-Arbeitung (Bildung im eigentlichen LERN- Sinne) sind erst mit der gesunden Reife dieses Hirnareals zu erwarten. Jede Überforderung wird durch Ausweichmechanismen kompensiert und führt zur Verkrustung wichtiger Strukturen, die dem Lernen und Leben in LEICHTIGKEIT dienlich sind.


Neben und vor allem auch schon vor dem Gewaltakt von “Schule“ ist die bewusste Ernährung und das Gefühl, sich von natürlichen Ressourcen zu sättigen, ein Aspekt, der den jungen Menschen die Chance gibt, sich SELBST frei zu entfalten, ihrer inneren Wahrnehmung zu vertrauen und sich - auch ohne Zustimmung von außen - ausschließlich ihrem Leben verbunden zu fühlen. 


Konkretes Beispiel:


Wir können davon ausgehen, dass die jungen Menschen voller Frieden, Gutmütigkeit und Neugier ins Leben eintreten. Die faire Bindung mit ihrem innersten Kern führt sie bereits durch die Schwangerschaft, gibt die Impulse für all die wundersamen Wachstumsprozesse im Mutterleib und auch das Signal, wenn es Zeit ist, die Herausforderung der Geburt anzutreten. Die natürlichen Reflexe in Bezug auf Nähe zur Mutter, Äußerung von Bedürfnissen und Eroberung des eigenen Körpers und des Lebensumfeldes sind eindeutig hinterlegt und zu beobachten. 


Erst durch von außen auferlegte Regelwerke, Vergleiche mit statistischen Daten oder sonstige gesellschaftliche Ansprüche werden die Neuankömmlinge in ihrem eigenen Weg / Rhythmus abgelenkt. Egal ob es das Drängen nach bestimmten Esszeiten, das Lästigwerden von Windeln oder der Schlaf-Wach-Rhythmus ist, vielerlei Regeln und Vorstellungen des Elternhauses wirken auf die jungen Wesen - meist nur aus Gewohnheit oder Bequemlichkeit. 


Nichtsdestotrotz sind hier massive Eingriffe in die ganzheitliche Entfaltung der jungen Menschen im Gange, die die Grundlage für beinahe jedes “Übel“ unserer Zeit darstellen. Kontrolle und Manipulation, Anpassung und Selbstentfremdung, Abhängigkeiten von Drogen, Handlungen und Menschen (z.B. (autoritäre) Bezugspersonen) sowie geschwächte Immunsysteme und krankhafte Symptome auf psychischer und körperlicher Ebene spielen zusammen. Das Gefährliche an der Situation sind die sich gegenseitig bedingenden Geschehnisse, die an sich schon einen Teufelskreis darstellen, der nur durch das Anschauen der unbequemen Realität erkannt und aufgeräumt werden kann.


Riesige (oder auch kleine kontinuierliche) Portionen an Süßigkeiten für den Nachwuchs, der das Zeug unbewusst in sich hineinfuttert, dank der meist industriellen Geschmacksverstärker “lecker“ und “ich will mehr“ zurückmeldet und somit bereits in der Falle sitzt, sind ein Hebel, an dem konkret Vorsorge getroffen werden kann. Dabei geht es keinesfalls um die Zähne und die Karies - das Ausmaß ist VIEL größer!


Natürlich ist es für die Erwachsenen bequem, wenn sie die Kinder mit der Aussicht auf Süßes (und Belohnung) immer wieder ruhig stellen und sich von der doch anstrengenden Begleitung von jungen Menschen erholen können. Vor allem in einer Welt, wo die Töchter und Söhne fast den ganzen Tag lang funktionieren sollen, damit die agenda eingehalten werden kann, sind derartige Machtinstrumente willkommen. Eigentlich könnten wir den jungen Menschen ja mal zur Auswahl stellen, womit sie sich wann, wo und wie beschäftigen wollen - so würden die kraftvollen Energien sinnvoll eingesetzt und es gäbe keine Notwendigkeit für frustreduzierende oder lebensgefühlbejahende Zuckerdosen! 


Jedenfalls kommen die jungen Menschen von den Bezugspersonen geleitet in den Drogenkreislauf - entweder mit Schokolade, Eis oder sonstigen Süßigkeiten, mit dem Gummibärchen an der Kasse im Supermarkt (auch die Biobrezel hat einen ähnlichen Effekt) oder auch mit verhandelter Zeit am TV odet im Internet. Die jungen Menschen werden mit der Wirkung der Stoffe oder Nachrichten in ihrem sensiblen Dasein allein gelassen und fühlen sich dem Automatismus ausgeliefert. 


Sicher kann fast Jeder nachvollziehen, dass sich Kinder im “neutralen“ Zustand - wenn sie also (noch oder wieder) unbefleckt von Abhängigkeiten oder Süchten, von gesellschaftlichen Konditionierungen oder familiären Traumata sind - allein über Aufmerksamkeit (ohne Mitbringsel, Geschenke, Süßes) freuen. Ihr natürliches Bedürfnis von “gesehen werden“ und die dadurch gesunde Reifung der eigenen Identität sind derart wichtig, dass ich am Liebsten alle Suchtmittel aus diesen Begegnungen raushalten möchte. 


Genauso kann man sich doch auch mit Freunden ohne Alkohol, Kaffee oder gar Essgelage treffen, um einfach zu reden, zu spazieren oder sonstwie miteinander Zeit und den Moment zu genießen.


Wenn ich als Mutter nach vielen Jahren intensiver Aufarbeitung meiner eigenen Geschichte und schmerzhaften Heilungsprozessen glücklicherweise an dem Punkt angelangt bin, wo ich die Zusammenhänge sowohl sehe als auch erlebe, dann nehme ich mir das Recht, auf die Misere aufmerksam zu machen. Freunde und Familie dürfen meinen Standpunkt kennen und SELBST entscheiden, wie sie mit der Information umgehen. 


Der schwierigste Teil: wenn meine Eltern und der Rest der Familie weiter in den alten Glaubenssätzen und Mustern leben und agieren - womit einhergeht, dass sie meine Kinder mit Schokolade (billig und industrielle Herstellung) überhäufen, ohne meine Warnung und Bitte ernst zu nehmen. Ich kann fühlen, wie sie den Enkelkindern eigentlich eine Freude bereiten wollen und SELBST blind sind für die drogenhafte Wirkung des Zuckers - die eigenen Abhängigkeiten von Alkohol, Medikamenten und Nachrichten verhindern einen klaren Blick auf die Tatsachen und führen wiederum zur Unterstellung, ich würde den Kindern jegliche Freude am Leben nehmen. 


Nach einem Besuch bei den Großeltern türmen sich in den Kinderzimmern die Schokoladentafeln - es sieht aus wie kurz vor Kriegsausbruch. Für die vielleicht schlimme Zukunft ist vorgesorgt - zumindest wird es am keinen Drogen fehlen! Schon mehrmals habe ich darauf hingewiesen, wie schädlich vor allem diese industrielle Schokolade ist, habe Fotos und Anhaltspunkte für alternative Geschenkideen geschickt und auch auf meine exklusive Fair-Antwortung als Mutter aufmerksam gemacht - es scheint, als hörten mich meine Eltern nicht. Oder sie glauben mir einfach nicht - so wie damals, als ich als Kind missbraucht wurde, mich verstoßen fühlte und meinen Frust immer mehr in mich hineinfraß, bis ich 30 kg zu viel auf die Waage brachte.  


Schon öfters wollte ich die Beziehung zwischen meinen Eltern und meinen Kindern reglementieren, doch meine innere Stimme sagte immer, dass dies der falsche Weg sei. Natürlich liegt es mir fern, meinen Kindern die Liebe ihrer Großeltern mies zu machen. Dennoch sehe ich klar, dass meine Kinder keinesfalls mein Schicksal und das Gefühl von fehlendem Schutz / fehlender  Orientierung wiederholen sollten. Ein Dilemma, dem ich mit Kommunikation begegnen wollte. Ein schwieriges Unterfangen, denn ohne gemeinsames Weltbild und fehlendes Vertrauen ist ein sinnvoller Austausch beinahe unmöglich. Wo ich meine Wahrheit rede, wird mit halbherzigen Zusagen und zweispaltiger Zunge geantwortet. 


Auf meine Nachfrage, weshalb trotzdem so viel Süßes zu Weihnachten verschenkt wird, wo ich schon all meine Bedenken in mir gesammelt und die Kinder ihrem Wunsch entsprechend allein habe fahren lassen (ich habe mich aus dem Rummel ausgeklinkt), erhalte ich nur beschwichtigende Antworten. Es wäre ja schon weniger als in Vorjahren und “man könne es sich ja einteilen“. Und genau das geht bei Süchten nämlich nicht!


Zwei Wochen später ist der Mülleimer voll von leeren Schokoladenverpackungen, der Gesundheitszustand mehr als kritisch und ich verzweifelt. Junge Menschen und Betrunkene haben nämlich mehrere Dinge gemein. Der Volksmund sagt, sie würden beide die Wahrheit sagen. Ich meine, sie kennen keine Grenzen. Wenn die Tafel Schokolade im Zimmer ist und lockt, dann ist es fast unmöglich, Tage, Wochen oder gar Monate zu warten, um sie dezent und “vernünftig“ rationiert zu verspeisen! Eine derartige Verhaltensweise ist von einem psychischen vollständig stabilen erwachsenen Menschen mit ausgereiften präfrontalen Cortex (Mindestalter: 30) aber nicht von einem Kind, das zwischen Arbeitsstress der Eltern, mobbing in der Gesellschaft und Schulzwang aus der Nazizeit mitten in Deutschland versucht, sich geliebt zu fühlen, um groß und stark sein zu können.


Ich bin dankbar für die Chance, die Lebensfreude meiner Kinder ohne Zuckerkonsum, Schulzwang, intrafamiliäre Gewalt und Freiheitsberaubung aufgrund sonstiger gesellschaftlicher Ansprüche zu erfahren und so eine tolle Alternative live und in Farbe am eigenen Beispiel zu erkennen. Erst seit ich sehen kann, dass es auch anders möglich ist, bin ich noch fester davon überzeugt, dass es sich für Jeden lohnt, alle eigenen Glaubenssätze auf die Probe zu stellen, das Gegenteil auszuprobieren und dann neu zu entscheiden, wie das LEBEN sich manifestieren darf.


Weil ich meine Abhängigkeiten heilen konnte, glaube ich daran, dass es einen lichtvollen Weg im HIER & JETZT gibt. Ich lebe ihn und begleite meine Kinder nach bestem Wissen und Gewissen - wie Jeder. Also bin ich dankbar für erweitertes BEWUSSTSEIN und FAIR-STÄNDNIS wohlwissend um die Jahre der unbequemen Heilungsprozesse und tausende geweinte Tränen, die die verkrusteten Strukturen im Gehirn wieder aufgeweicht und mit neuer Flexibilität und LernbeGEISTerung beschenkt haben. Ich meine, ich bin mit meinen 44 Jahren nun erwachsen und kann alle Herausforderungen annehmen - ich fair-traue auf mich und meine natürlichen Ressourcen. ICH LIEBE MICH


TRÄNEN SIND PERLEN = HEILSAME GESCHENKE IM OZEAN DES SEINS

SCHOKOLADE UND ZUCKERSUCHT
SCHOKOLADE UND ZUCKERSUCHT
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